Am 9. Juni 2026 fand im Mohrensaal der VR-Bank Ostbayern Mitte die feierliche Verleihung des Gymnasialpreises 2026 der Stiftung Nachwachsende Rohstoffe statt. Ausgezeichnet wurden Schülerinnen und Schüler, die sich im Rahmen ihrer Arbeiten mit aktuellen Fragestellungen aus den Bereichen Nachhaltigkeit, Energie, Ressourcenschonung, Biokunststoffe und Nachwachsende Rohstoffe auseinandergesetzt hatten.
Nach der Begrüßung durch Vorstand Andreas Karmann von der VR-Bank Ostbayern-Mitte eröffnete Prof. Dr. Carl Christian Beckmann, Vorsitzender des Stiftungsrats, die Preisverleihung. Die Grußworte sprach die stellvertretende Landrätin Barbara Unger. Die Laudatio sowie die Übergabe der Urkunden übernahm Oberbürgermeister und Vorstandsvorsitzender der Stiftung Markus Pannermayr.
Im Rahmen der Urkundenübergabe führte Oberbürgermeister Markus Pannermayr mit den Preisträgerinnen und Preisträgern kurze fachliche Gespräche zu ihren jeweiligen Arbeiten. Dabei zeigte sich, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Themen nicht nur formal bearbeitet, sondern auch inhaltlich umfassend durchdrungen hatten. Auch auf spontane, im Vorfeld nicht bekannte Fragen konnten sie fundiert und präzise antworten. Dies verdeutlichte sowohl die fachliche Qualität der Arbeiten als auch das persönliche Interesse und die intensive Beschäftigung der Jugendlichen mit ihren jeweiligen Forschungsthemen.
Den 1. Preis in Höhe von 1.000 Euro erhielt Teresa Egginger vom St.-Michaels-Gymnasium Metten für ihre Arbeit „Bidirektionales Laden: Funktionsweise und Bedeutung für die Energiewende“. Der 2. Preis in Höhe von 500 Euro ging an Nico Wachtmeister vom Anton-Bruckner-Gymnasium Straubing. Seine Arbeit behandelte das Thema „Nachhaltigkeit beim Bierbrauen – Wie kann man die Reststoffe verwerten?“ Mit dem 3. Preis in Höhe von 300 Euro wurde Leni Stöckl vom Veit-Höser-Gymnasium Bogen für ihre Arbeit „Cello – fantastischer Kunststoff aus Naturfasern …“ ausgezeichnet.
Darüber hinaus wurden zwei Sonderpreise zum Thema Biokunststoffe vergeben. Franziska Ertl vom Fosbos Straubing erhielt einen Sonderpreis für ihre Arbeit „Greenwashing als Marketingstrategie – Eine Analyse am Beispiel der Modeindustrie“. Ebenfalls mit einem Sonderpreis ausgezeichnet wurde Raphaela Seidl vom Ursulinen Gymnasium für ihre Arbeit „Der Stadtteil Vauban in Freiburg im Breisgau als Erfolgskonzept für nachhaltiges Wohnen – ein Modell für die Stadt Straubing?“.
Weitere Anerkennungspreise in Höhe von jeweils 100 Euro gingen an Franziska Slawik, Valentin Miedl, Sophie Blain, Sophie Korber und Elisa Aufschläger. Die eingereichten Arbeiten befassten sich unter anderem mit Verpackungsmaterialien im Alltag, der Zukunftsfähigkeit von LKW- und Busverkehr im Kontext der Elektromobilität, pflanzlichen Alternativen zu Gelatine, dem Vergleich verschiedener Fleischarten sowie dem Bioprinting von Zellgewebe.
Die prämierten Beiträge machten deutlich, dass sich junge Menschen bereits während der Schulzeit differenziert mit zentralen Zukunftsfragen auseinandersetzen. Die Arbeiten verbanden wissenschaftliches Interesse, gesellschaftliche Relevanz und ein ausgeprägtes Bewusstsein für nachhaltige Entwicklungen. Damit leisteten die Preisträgerinnen und Preisträger einen wertvollen Beitrag zur Auseinandersetzung mit aktuellen ökologischen, technologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen.
Im Anschluss an die Preisverleihung waren die Gäste zu Macarons und Getränken eingeladen.

